Haus der Artenvielfalt

  • Bild vom Bau
  • Gründung: Flachgegründete Bodenplatte aus Stahlbeton entsprechend dem Standsicherheits– und EnEV-Nachweis. Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser.
  • Mauerwerk: Holzständerwände aus heimischen Nadelhölzern, entsprechend dem Standsicherheits– und EnEV-Nachweis.
  • Geschossdecken: In Teilbereichen Brettstapel- Stahlbeton-Verbunddecken aus heimischer Kiefer und bewehrtem Ortbeton entsprechend dem Standsicherheits– und EnEV-Nachweis. In Teilbereichen Holzbalkendecken aus heimischen Nadelhölzern. Dacheindeckung Dachfolienabdichtung mit Dämmung und extensiver Begrünung.
  • Treppenanlagen: Stahlbetontreppen entsprechend dem Standsicherheitsnachweis mit Fliesenbelägen und Holzhandläufen.
  • Fensteranlage: Holzfenster, dreifach isolierverglast mit Dreh- und Drehkipp-Beschlägen und Rollladenanlagen. Dachlichtkuppel zur Belichtung des Arbeitsbereiches im Obergeschoss und des Eingangsbereichs im Erdgeschoss.
  • Heizungsanlage: Luftwärmepumpe mit Wärmetauscher in Kombination mit einer Geothermie-Anlage und einer Photovoltaik-Anlage. Weiterhin mit einem feststoffbefeuerten Ofen mit Luftverbundsystem der angrenzenden Räume und einem Wärmerückgewinnungssystem. Ausgeführt als Flächenheizung im Fußbodenbereich.
  • Wasser- und Warmwasseranlage: Einzelversorgung an den jeweiligen Entnahmestellen. Warmwasserversorgung mit Heißwassergeräten.
  • Abwasseranlagen: Anschluss der Sanitärbereiche und der Teeküche an das öffentliche Abwassersystem der Stadtentwässerung. Alle Grundleitungen in PVC, Anschluss über Kontrollschacht.
  • Die Dachflächen werden in der belebten Bodenzone zur Versickerung gebracht.
  • Sanitäre Installation: Keramische Objekte, teilweise behindertengerecht, mit den üblichen Ausstattungsgegenständen.
  • Elektrische Installation: Leitungsführung der Niederspannungsanlagen, der Telefon und EDV-Netzkabel in den Installationsbereichen der aufgehenden Außen- und Innenwände. Entnahmestellen an den jeweiligen Arbeitsplätzen und Funktionsbereichen entsprechend den Richtlinien der einschlägigen Regelwerke.
  • Hausanschlüsse: Anschlussleitungen an die öffentlichen Netze von Frisch- und Abwasser sowie dar Telekommunikation.
  • Außenwandverkleidungen: In Teilbereichen Natursteinverblendungen mit ortsüblichem Buntsandstein, ansonsten wird eine senkrechte Verschalung aus naturbelassenem Graupappelholz.
  • Innenwandverkleidungen: Gipskartonplatten mit Farbanstrich. In den Nasszellen Wandfliesen in Teilbereichen.
  • Deckenverkleidung: Sichtbare Unterseite (Untergurt) der Holzbeton-Verbund-Decken, profiliert; in Teilbereichen Gipskartonplatten mit Farbanstrich.
  • Fußböden: Schwimmender Estrich auf Dämmschichten der Heizungsanlage. Beläge aus keramischen Fliesen im Eingangsbereich und in den Sanitärbereichen. In den übrigen Bereichen Dielung aus heimischer Kiefer.
  • Innentüren: Glatte Holztüren –teilweise Sondertüren - mit Beschlägen aus gebürstetem Edelstahl.
  • Außentüren: Türanlagen aus Holz mit dreifacher Isolierverglasung, soweit vorgesehen.
  • Metallbauarbeiten: Revisionsaufstieg aus verzinktem Stahl vom Dachbereich des Erdgeschosses zum Dachbereich des Obergeschosses.
  • Außenanlagen: Zufahrt, Zugänge und Parkflächen mit versickerungsfähigen Belägen aus Kies oder Splitt. Trockenmauern aus ortsüblichem Gestein. Bepflanzung mit landschaftstypischen Sträuchern und Bäumen in den Randbereichen des Grundstücks. Wiesenflächen im Bereich der Versickerungsflächen.

Die Angaben entsprechen dem Planungsstand vom 15. Oktober 2014